fbpx

Archives Mai 2019

Reizklima: Warum Meeresluft so gesund ist!

Sonne, Strand, Salzwasser, Meeresluft und Wind: Diese Faktoren machen das Klima an dem Meer so einzigartig. Wie es sich auf Haut und Atemwege auswirkt, welche Besonderheiten Sie beachten sollten:

Salzige Seeluft und kühler Wind:


Die Lippen schmecken nach Salz. Der Wind zerzaust die Haare, er ist kühl. Doch die Sonne strahlt so intensiv, dass sie die Haut aufwärmt… So kann sich ein Strandspaziergang am Meer anfühlen, zum Beispiel an der Nordsee, Ostsee oder gar an der Costa Blanca.

Am Meer oder an der See herrscht ein spezielles Klima. Wir nennen es: REIZKLIMA. Es setzt sich unter anderem aus den Faktoren Wind, UV-Strahlung, Salz, Temperatur und Luftfeuchtigkeit zusammen. „Diese Faktoren wirken auf komplexe Weise zusammen und reizen den Körper einerseits und andererseits schonen sie ihn auch“, erklärt der Oberarzt Herr Patzke, Oberarzt an der DRK-Nordsee-Reha-Klinik Goldene Schlüssel in St. Peter-Ording.

Wie wirken Wind, Salz und Sonne denn überhaupt auf unseren Körper ein?

Die intensive Brise am Meer fordert den Organismus: Er muss sich dem Kältereiz anpassen und mehr Wärme bilden, damit er nicht auskühlt. Empfehlenswert sind ausgedehnte Spaziergänge am Meer. Durch die Bewegung erhöht sich der Energieumsatz und dabei wird Wärme erzeugt. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit passt sich der Körper schneller an das raue Klima an – er ist abgehärteter. Der Wind wirkt sich aber auch schonend aus. Er kühlt die Haut und kann auch Juckreiz mindern. Außerdem wird es am Meer oft nicht so schwül, was  das Herz und den Kreislauf entlastet.

Halten Sie sich in der Brandungszone auf, etwa bei einem Spaziergang direkt am Meer, dann atmen Sie das maritime Aerosol ein. „Es enthält Salzwassertröpfchen, die sich je nach Größe im Nasen-Rachenraum anreichern oder bis in die Lungenbläschen vordringen. Der Salzgehalt ist in der Luft am höchsten, wenn Sie direkt in der Brandungszone stehen, spazieren gehen. „15 Meter weiter auf dem Strand ist die Salzkonzentration nur noch halb so hoch“.

Das Salzgemisch ist ein Reizfaktor, durch den sich Schleim aus den Atemwegen löst und Sie tiefer Luft holen lässt. Haben Sie Asthma oder eine chronische Bronchitis, dann kann das Meeresklima die Beschwerden lindern. Allergikern kommt zugute, dass die Luft am Meer arm an Pollen und Schadstoffen ist – ein schonender Effekt.Das Salz schlägt sich auch auf der Haut nieder. Bis zu zwei Gramm können sich dort nach einem Strandspaziergang anreichern. Der Salzbelag löst Schuppen und wirkt leicht entzündungshemmend. Gleichzeitig beeinflusst das Sonnenlicht bestimmte Prozesse in der Haut. Die UV-Strahlung fördert unter anderem die Ausschüttung von körpereigenem Kortisol, das Entzündungen eindämmt. Zusätzlich wird Vitamin D in der Haut gebildet, welches mit dem Immunsystem interagiert. „Durch diese Effekte können sich die Symptome einer Schuppenflechte oder einer Neurodermitis stark bessern“. Asthma ist eine chronische Atemwegskrankheit, die zu Anfällen von Atemnot führen kann. Die Symptome lassen sich mit Medikamenten meist gut behandeln Neurodermitis (Atopische Dermatitis). Bei der Neurodermitis handelt es sich um eine chronisch entzündliche, mit Juckreiz Hauterkrankung.

Birgt das Meeresklima auch Risiken mit sich?

Gefährlich kann die UV-Strahlung werden – vor allem UVB-Strahlen, die kurzfristig zu Sonnenbrand und auf lange Sicht zu Hautkrebs führen können. An der See ist die Gefahr, einen Sonnenbrand zu erleiden, besonders groß. Denn erstens bewirkt der freie Horizont, dass die UVB-Strahlung aus dem gesamten Himmelsgewölbe einstrahlen kann. „Zweitens täuscht der kühlende Wind über die wahre Stärke der Sonnenstrahlung hinweg“. Tipp: Halten Sie sich anfangs nur für kurze Zeit in der Sonne auf und schützen Sie die Haut mit Kleidung oder Sonnencreme. Klären Sie mit dem Hausarzt, welcher Hauttyp Sie sind und wie Sie sich entsprechend verhalten sollten, wenn Sie sich unsicher sind. Wichtig: Auch durch Sonnenschutzmittel und Medikamente kann es zu Hautreaktionen kommen, wenn Sie sich der Sonne aussetzen. Lassen Sie sich dazu vom Arzt oder in der Apotheke beraten.

Neben dem Sonnenlicht können sich auch andere Klimafaktoren negativ auswirken – besonders anfangs. Denn das Reizklima belastet den Organismus zunächst. „Es gibt Asthma-Patienten, die an der See so gut wie beschwerdefrei werden, andere bekommen schlechter Luft“, gibt der Arzt und Physiologe Stick zu bedenken. Haben Sie überempfindliche Bronchien, kann Ihnen die kalte Meeresluft Probleme bereiten. Dann wäre es besser Sie reisen an die Costa Blanca nach Spanien, wo die Meeresluft doch erheblich wärmer ist. Planen Sie ans Meer zu fahren, zum Beispiel an die Nord- oder Ostsee oder an die Costa Blanca, um vom Reizklima gesundheitlich zu profitieren, dann besprechen Sie dies vorher mit uns

Was sollten Sie denn bei einem Aufenthalt am Meer beachten?

Der Salzgehalt des Wassers variiert von Meer zu Meer. Binnenmeere enthalten zum Beispiel weniger Salz als offene Meere. So weist die Nordsee deutlich mehr Salz auf als die Ostsee. Jedoch bevorzugen wir das Mittelmeer um die Region „Costa Blanca“. Denn gerade die Bewegung im See, Meeresklima wirkt sich vorteilhaft auf den Organismus aus und trägt entscheidend zur Erholung bei.

Um vom Reizklima zu profitieren, sollten Sie einen längeren Urlaub, Reise am Meer einplanen – am besten drei bis vier Wochen. „Dann können sich Atembeschwerden und  Hautkrankheiten für mehrere Monate anhaltend bessern“. Welche Jahreszeit die beste ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Viele Menschen empfinden die wärmeren Sommermonate von Anfang Mai bis Mitte August am angenehmsten.

Oder Sie denken gleich über eine Überwinterung von Oktober bis März in Südspanien bei gleichbleibenden Temperaturen so um die 21 Grad nach!


Yoga Übungen für Deine Atemwege!

Diese zwei einfachen Yoga Übungen unterstützen Deine Atemwege!

Die Übungen helfen Dir bei Asthma und Husten.

WUNDERBOGEN GEGEN ASTHMA

Diese Übung öffnet die Lungen und vergrößert das Atemvolumen. Wirkt auch gegen Angst, indem er hilft, Vertrauen zu entwickeln.

So geht’s:

● Stellen Sie sich hin, die Fersen zusammen, die Zehen leicht geöffnet. Spannen Sie nun Bauch und Beckenboden an, um die untere Wirbelsäule zu stabilisieren.

● Beugen Sie sich so etwas zurück. Falls Sie sich unsicher fühlen, lehnen Sie sich an eine weiche Sofalehne oder bitten Sie eine vertraute Person, Sie eventuell aufzufangen.

● Heben Sie die Arme über den Kopf und strecken Sie sie nach hinten. Dabei die Handflächen aneinanderlegen.

● Der ganze Körper bildet nun einen Bogen. Halten Sie die Position und für ein bis drei Minuten.

YOGA-MUDRA GEGEN HUSTEN

Mudras sind Hand- und Fingerhaltungen, die bestimmte Meridiane stimulieren.

So geht’s:

● Lotushaltung oder Fersensitz einnehmen.

● Verschränken Sie die Hände (Mudra Venusschloss, siehe Abbildung oben) hinter dem Rücken und beugen Sie sich dabei vor, so weit Sie können.

● Heben Sie gleichzeitig die gestreckten Arme, so hoch es geht. Fühlen Sie sich in Frieden und bleiben Sie ein bis zwei Minuten lang in dieser Position.

● Sie können die Übung stündlich durchführen, bis es Ihnen besser geht.

Noch mehr heilende Yoga-Übungen finden Sie in auf unserer Facebook Seite!


Asthma und Aspirin: Worauf müssen Sie achten?

Aspirin zählt zu einem der beliebtesten Schmerzmitteln in Europa und kann bei verschiedensten Beschwerden Linderung verschaffen. Jedoch sollte bei einer Asthma – Erkrankung die Acetylsalicylsäure (ASS), nur mit Vorsicht angewendet werden. Da Aspirin rezeptfrei und leicht erhältlich ist, ist es besonders wichtig, über die Zusammenhänge zwischen Asthma und Aspirin bescheid zu wissen.

Wichtig: Bei der Einnahme von Aspirin ist Vorsicht geboten!?

Durch die Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) kann ein Asthmaanfall ausgelöst werden. Zwar ist dies laut der wenigen verfügbaren Studien nur bei rund 8 – 20 Prozent der erwachsenen Asthmapatienten der Fall, trotzdem ist hierbei größte Vorsicht geboten.

Asthma bronchiale Aufbau

Vorsicht sollte vor allem dann sein, wenn bei der Einnahme von Aspirin noch keine Erfahrungen vorliegen. Eine Ersteinnahme von Aspirin sollte aus diesem Grund von einem Arzt verordnet worden sein.

Mehr als 93 Prozent der Asthmapatienten, die auf ASS reagieren, sind zudem empfindlich auf nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSAID) wie Ibuprofen, Naproxen und Dicofenac. ASS-Allergiker sollten aus diesem Grund immer einen ASS-Ausweis bei sich führen, damit der zu behandelnde Arzt im Notfall schnell auf die Unverträglichkeit reagieren kann.

Wie kommt es überhaupt zu einem Asthmaanfall?

ASS und alle ähnlichen Schmerzmedikamente hemmen die körpereigenen Enzyme Cyclooxygenase I und II. Durch diese Hemmung entsteht im Körper ein Übergewicht an Arachidonsäure, welche die Produktion von Bronchien verengenden Botenstoffen (Leukotrienen) begünstigt.

Von den Leukotrienen wird schließlich der Asthmaanfall ausgelöst. Grundsätzlich können allerdings alle COX – Hemmer einen Asthmaanfall verursachen. Um den akuten Asthmaanfall schnell wieder zu beenden eigenen sich die Asthmasprays.

Wie schnell reagiert der Körper von der ASS-Einnahme zum Asthmaanfall?

Laut verschiedenen Studien, kommt es in der Regel innerhalb von 30 Minuten bis drei Stunden nach Einnahme des ASS-Schmerzmittel zu einer Asthmaattacke.

Der Asthmaanfall wird von einer laufenden Nase, Rötungen von Nase, Gesicht und Hals sowie entzündeten Augen begleitet und kann bis zur Bewusstlosigkeit, Schock und Tod führen. Außerdem können noch weitere Symptome auftreten.

Die Häufigkeit bei einer ASS-Einnahme bei Asthmaanfällen ist!?

Laut verfügbaren Studien kommt es bei 7 bis 21 Prozent der erwachsenen Asthmapatienten zu einem Asthmaanfall.

Patienten mit schwerem Asthma sind davon allerdings fast doppelt so häufig betroffen und etwas die Hälfte aller Patienten reagierte bereits bei einer Aspirin Dosis von >= 80mg. Bei Kindern liegt es bei etwa 5 Prozent.

Woran erkennt man eine ASS-Intoleranz!?

Ob eine ASS-Intoleranz besteht, kann nur mithilfe eines umfassenden Tests von einem Facharzt festgestellt werden. Der Spezialist führt zu diesem Zweck einen Provokationstest durch. Sollte dieser positiv ausfallen, kann der Arzt eine ASS-Deaktivierung durchführen.Nach einer Desensibilisierung mit einer regelmäßigen Verabreichung einer kleinen Menge ASS können Asthma Patienten laut Studie langfristig mit Aspirin behandelt werden. Allerdings ist eine Desensibilisierung nicht zwingend notwendig, da verträgliche Alternativen für Aspirin erhältlich sind.

Gibt es Alternativen bei einer ASS-Intoleranz?

Ja, wer an aspirininduziertem Asthma leidet, sollte bei der Auswahl von Schmerzmitteln darauf achten, dass diese COX-2-Inhibitoren oder Opiate enthalten. Bei dem Kauf von Schmerzmitteln sollte der Apotheker aus diesem Grund darauf hingewiesen werden, dass Sie ASS nicht vertragen wird.

Auch Ibuprofen, Diclofenac und Naproxen bei Asthmapatienten, die kein ASS vertragen, Asthma-Anfälle auslösen, ist Paracetamol besonders empfehlenswert. Allerdings löst auch Paracetamol bei 7 Prozent der hochempfindlichen Asthma Patienten negative Symptome aus.


Meeresrauschen = Meditation, Musik für unsere Seele!

Auch wenn das Meer manchmal sehr laut und wild ist, beruhigt es uns!?

Wir entspannen uns am Strand und hören das Meeresrauschen, dessen Lautstärke sich manchmal mit einem Großen vorbeifahrenden Lkw zu vergleichen lässt. Auch wenn das Wellenrauschen manchmal ein sehr lautes Geräusch ist, empfinden wir es nicht als Lärm, der uns stresst.“

Im Gegenteil: Wellenrauschen wirkt auf uns oft wie Meditationsmusik und ist der absolute Kontrast zu den Geräuschen in einer Großstadt. Es ist nicht der Geräuschpegel, sondern die Art der Geräusche. Naturgeräusche kann unser Gehirn viel besser verarbeiten als künstlichen oder technisch verursachten Lärm!

Außerdem wirkt der Rhythmus und das Rauschen der Wellen beruhigend auf uns. Die Frequenz entspricht einem ruhigen Atem – Rhythmus eines gesunden Menschen, es ist also eine Art Natur – Rhythmus. So haben Mediziner festgestellt, dass Menschen, die sich in der Nähe vom Meer oder am, oben oder aber auch unter Wasser befinden, weniger Stress oder Ängste verspüren und einen ruhigeren Puls und Herzschlag haben. Meeresrauschen wirkt sogar schmerzlindernd und wird heute erfolgreich in der Reha oder in der Schmerztherapie eingesetzt.

Am Meer werden Sorgen ganz plötzlich sehr klein!

Trotz aller Romantik ist das Meer eine Naturgewalt und wird niemals vom Menschen beherrscht werden. Das raue und gefährliche Treiben können wir aus sicherer Distanz betrachten – ohne uns in Gefahr bringen zu müssen. Wer selbst schon mal bei Sturm an der Atlantikküste oder an der Nordsee, Mittelmeer spazieren gegangen ist, weiß, dass das ganz schön wild werden kann. Gleichzeitig kann man dieses Abenteuer aber in relativer Sicherheit erleben. Auch dann sammeln wir Sinneseindrücke, die wir beruhigend oder als anregend empfinden, die uns aber nicht überfordern.

Sorgen, die wir mit uns herumtragen, werden am Meer plötzlich so klein. Man erlebt sich plötzlich als winziges Wesen im Angesicht der gewaltigen Naturgewalten. Alleine an einem Strand spazieren zu gehen, da kommt man sich so klein vor. Diese Erfahrung helfen persönliche Ängste zu relativieren und sich selbst nicht so wichtig zu nehmen. Es hilft beim Abschalten und Loslassen und sich nicht so in Sorgen hineinzusteigern!


Mit einer Lungenerkrankung verreisen – ist das möglich!?

Lungenerkrankungen sind generell kein Hindernis für Reisen, wenn die Lungenfunktion ausreicht. Lassen Sie sich aber zuvor gründlich von Ihrem Hausarzt untersuchen und nehmen Sie, wenn nötig – Notfallmedikamente oder ein tragbares Sauerstoffgerät mit.

Auch mit einer fortgeschrittenen Lungenerkrankung können Sie absolut in den Urlaub fahren, wenn Sie sich gut vorbereiten. Besprechen Sie es aber vorab mit Ihrem Hausarzt, was ein günstiges Reiseziel wäre und ob Sie flugtauglich sind. Unter anderem sollte dabei Thema sein, ob das Klima, die Höhenlage, das Meer oder etwa die eventuelle Verschmutzung der Luft zum Beispiel durch Smog oder Staubstürme für Sie problematisch sein könnte.

Planen Sie sportliche Aktivitäten wie Tauchen oder Terkking, sollten Sie sich grundsätzlich von einem entsprechenden Facharzt untersuchen lassen.

Impfungen gegen Influenza und Pneumokokken sind in der Regel sehr zu empfehlen. Klären Sie unbedingt die ärztlichen Versorgungsmöglichkeiten vor Ort. Ob ein in der Landessprache verfasster Arztbericht Ihnen hilft, bei unerwarteten Problemen.

Metropolen & Großstätte meiden!

In vielen Metropolen der Welt herrscht eine hohe Luftverschmutzung, die die Atmung absolut erschwert. Wenn Sie an einer Lungenerkrankung wie beispielsweise Asthma leiden, sollten Sie diese Städte auf jeden Fall meiden Bzw. sich nur möglichst kurz dort aufhalten. Reduzieren Sie alle körperliche Anstrengungen auf ein minimum.

Hochgebirge und das Meer ist gut geeignet!

Leiden Sie unter einem allergischen Asthma, ist das Meeres- und Hochgebirgsklima für Sie absolut günstig. Selbst Aufenthalte in größerer Höhe sind möglich. Ungewohnte Anstrengungen und eine geringe Luftfeuchtigkeit können jedoch Asthmaanfälle begünstigen.

Reisen in Mittelgebirge können wegen des Pollenflugs unter Umständen ungünstig bei allergischem Asthma sein. Beachten Sie hierzu die Jahreszeit und den Pollenflugplan der jeweiligen Gräser – Bäume.

Fliegen – Ja oder Nein?

Leiden Sie unter einer chronischen Bronchitis oder einer Lungenüberblähung – medizinisch Emphysem -, können Sie trotzdem fliegen. Vorausgesetzt, Sie verspüren in Ruhe keine Atemnot und haben keinen Sauerstoffmangel. Gut eingestellte Asthmatiker können ebenfalls fliegen, wenn sie einen Asthmaanfall aller Voraussicht nach mit den mitgeführten Medikamenten kontrollieren können.

Nicht fliegen sollten Sie bei akuten Lungenerkrankungen, zum Beispiel einer Lungenentzündung, außer im Notfall und auch dann nur nach einer ärztlichen Abklärung durch Ihren Hausarzt.


Ätherische Öle eine wirksame Behandlung bei Asthmaanfällen!?

Asthma ist eine Krankheit, die eine chronische Entzündung der Atemwege mit dauerhaft bestehender Überempfindlichkeit verursacht. Entzündete Atemwege sind empfindlich und erschweren das Atmen.
Häufige Asthmasymptome sind Atembeschwerden, Keuchen, Husten und Engegefühl in der Brust. Für Asthma gibt es offiziell keine Heilung. Ärzte identifizieren die Faktoren, die bei jedem Patienten asthmatische Anfälle oder Symptome auslösen, und helfen ihnen, diese Faktoren zu vermeiden.
Ärzte verschreiben auch Medikamente einschließlich Inhalatoren, um die Krankheit zu verwalten. Inhalatoren enthalten Anticholinergika und Beta-Agonisten, die Asthmaanfälle behandeln.
Während es wichtig ist, den Anweisungen des Arztes zur Behandlung von Asthmaanfällen zu folgen, gibt es einige natürliche Möglichkeiten, wie du diese Behandlung zu Hause ergänzen kannst.

Die folgenden 9 ätherischen Öle sind bekannt für ihre heilenden Eigenschaften bei der Verhinderung und wirksamer Behandlung von Asthmaanfällen:

  1. Pfefferminze
    Pfefferminzöl hat abschwellende und antihistaminische ( gegen die Wirkung von Histamin gerichtet) Eigenschaften, die Asthmaanfälle lindern. Die Einflüsse von Allergenen wie Hausstaubmilben und Pollen löst im Körper die Freisetzung von Histaminen aus, die wiederum Asthmaanfälle auslösen. Pfefferminze hemmt die Freisetzung von Histamin in deinem Körper.
    Anwendung:Kombiniere 2 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl mit einem Tropfen Zitrone, 8 Tropfen Lavendel und 20 Tropfen Trägeröl. Du kannst Trägeröle wie Kokus-, Oliven-oder Jojobaöl verwenden. Reibe deine Brust mit dieser Mischung zweimal am Tag ein, um Asthmaanfällen vorzubeugen.
  2. Lavendel
    Lavendel ist eines der ätherischen Öle, die beruhigende und entzündungshemmende Eigenschaften haben, die bei der Behandlung von Asthma wirksam sind.
    Anwendung:
    Seine Verwendung und Anwendung kann durch Inhalieren einer Kombination von Lavendel und Eukalyptus oder Pfefferminze erreicht werden, die leichte Asthmaanfälle lindern kann.
    Eine andere Möglichkeit, Lavendel für Asthmaanfälle zu verwenden, besteht darin, mehrere Tropfen Öl in eine Schüssel mit heißem Wasser zu geben. Bedecke deinen Kopf mit einem Handtuch und inhaliere den Dampf aus der Schüssel. Das hilft, deine Atemwege und deine Haut zu reinigen.
  3. Römische Kamille und Bergamotte
    Diese ätherischen Öle gegen Asthma wirken krampflösend. Sie lindern Asthmasymptome, indem sie Muskelkontraktionen lindern, die die Bronchialpassagen verengen.
    Ätherische Öle aus römischer Kamille und Bergamotte haben beruhigende Eigenschaften, die den Körper entspannen. Diese Entspannung ist notwendig, weil die Anspannung mit Asthmaanfällen einhergeht.
    Anwendung:

    Mische ein paar Tropfen Bergamotte und römische Kamille Öle und verwende die Mischung, um deine Brust und Rücken damit einzureiben. Die Mischung lindert leichte bis schwere Asthmaanfälle.
  4. Teebaumöl
    Teebaumöl ist ein wirksames schleimlösendes Mittel, das Schleim aus den Atemwegen entfernt. Schleim verursacht bei Asthmatikern Husten und Keuchen. Das ätherische Öl ist auch wirksam bei der Linderung von Atemwegserkrankungen wie Husten und Bronchitis.
    Anwendung:
    Die Verwendung von Teebaumöl zur Behandlung von Asthma ist einfach. Lege ein sauberes Gesichtshandtuch in warmes Wasser, wring es aus, und füge ein paar Tropfen Teebaumöl auf das feuchte, warme Handtuch. Atme durch das warme Handtuch bis zur Abkühlung. Wiederholen den Vorgang, bis du dich erleichtert fühlst.
  5. Eukalyptus
    Eukalyptusöl hat einen starken Duft, der die Atemwege entlastet. Das Öl enthält Eucalyptol, das Schleim in deinen Atemwegen abbaut und dir das Atmen erleichtert.
    Anwendung:
    Gib ein paar Tropfen Öl in heißes Wasser und atme den Dampf aus dieser Mixtur ein, um die verstopften Atemwege zu erweitern und die Lungenkrämpfe zu entspannen.
  6. Weihrauch
    Weihrauchöl hat schleimlösende und entzündungshemmende Eigenschaften. Das Öl hilft bei der Linderung von Lungen- und Nasenwegen während eines Asthmaanfalls. Dieses ätherische Öl ist auch nützlich, um Angst, Verwirrung und Stress zu lindern.
    Anwendung:
    Eine Möglichkeit das Weihrauchöl zu verwenden, ist, seinen Geruch in der Luft zu verteilen, indem man
    Reed Diffuser verwendet. Alternativ kannst du mit dem Weihrauchöl (vermischt mit dem Trägeröl) deine Brust einreiben.
  7. Oregano
    Oreganoöl hat antibaktenelle und antimykotische Eigenschaften. Es lindert Atembeschwerden bei asthmatischen Patienten sofort beim Einatmen. Oregano-Ol ist auch Wirksam bei der Vorbeugung oon Infektionen der Atemwege
    Anwendung:
    Kombiniere 25 Tropfen des Öls mit 15O ml Wasser in einer Zerstäuberflasche, um einen Nebel zu machen, und atme dann den Dampf ein.
    Eine andere Art, dieses ätherische Ol zu verwenden, besteht darin, seine Tropfen einem ätherischen Öl-Diffusor mit Wasser zuzusetzen.
  8. Gewürznelke
    Nelkenöl ist eines der wirksamsten ätherischen öle bei Asthma. Nelkenöl hat viele Eigenschaften. die lindern, die krampflösend, schmerzlindernd und entzündungshemmend sind.
    Das Öl hilft bei der Erweiterung verengter Atemwege und erleichtert Atembeschwerden bei Asthmapatienten.
    Anwendung:
    Mit einem Diffuser kannst du Nelkenöl 20 Minuten in der Luft verteilen. Nelkenöl wird auch zum Brust einreiben verwendet. Aber Vorsicht! Einreiben des Nelkenöls direkt auf deine Haut kann zu Reizungen führen. Verdünne stattdessen das Nelkenöl mit Kokuslöl, bevor du es auf deine Haut aufträgst.
  9. Thymianöl
    Ätherisches Thymian-Öl ist vorteilhaft für die Stärkung des Immunsystems und die Stärkung der Atmungsorgane mit seinen antiseptischen, antibakteriellen und schleimlösenden Eigenschaften. In der Tat ist es wirksam bei der Beseitigung aller asthmatischen Syrnptome wie Husten und Erkältungen.
    Anwendung:
    Eine Möglichkeit, Thymianöl zu verwenden, ist die Kombination mit Bergamottöl und die Verwendung der Mischung für die Brustmassage. Ein alternativer Weg besteht darin, Thymnian in heißes Wasser zu geben und den Dampf einzuatmen. Diese Dampftherapie beseitigt Atembeschwerden umd reduziert das Keuchen.

Alles, was du wissen muss, bevor du ätherische Öle anwendest

Die Kombination ätherischer Ole Zur Behandlung Asthma erfordert und Sicherheit. Starke Gerüche lösen Asthma-Symptome und Attacken aus. Daher musst du sicherstellen, dass der Duft des ätherischen Öls, das du verwenden möchtest, nicht deine Asthmasymptome auslöst. Es ist ratsam, Öle mit therapeutischer Qualität zu verwenden (doTERRA), da sie sicher sind, wenn sie in und an deinem Körper verwendet werden.

Es wird empfohlen, vor der Anwendung von ätherischen Ölen einen Verträglichkeitstest durchzuführen. Verwende dazu 1 Tropfen ätherisches Öl in I TL Träger-Öl. Verteile es an einer kleinen Stelle auf deinem Arm, und warte 1-2 Stunden. Wenn du irgendwelche allergischen Reaktionen bemerkst, dann wasche sofort den Bereich mit Seife und Wasser ab, und wende das ätherische öl nicht an!

Bewahre ätherische Öle in sicherer Entfernung von deinen Kindern und von Haustieren auf. Katzen sind besonders empfindlich auf ätherische Öle, die phenolische Verbindungen enthalten. Also, wenn du eine Katze zuhause hast, solltest du besonders vorsichtig bei der Anwendung von ätherischen Ölen sein. Besonders bei Zimt, Teebaum, Thymian, Birke, Nelke, Weihrauch, Pfefferminze, Zitrone, Lavendel und Oregano.

Verwende ätherische Öle In kleinen Mengen und suche Rat von Experten, Bücher und andere Richtlinien darüber, wann und wie ein ätherisches Öl verwendet werden sollte.
Konsultiere den Arzt oder Heilpraktiker deines Vertrauens vor der Verwendung von ätherischen Ölen gegen Asthma.

Eine gute Zeit wünscht euch Asthmafrei Leben!


Kann das „Sonnenvitamin D“ vor Asthma & Allergien schützen?

Bei Asthma und Allergien – Vitamin D?

Was ist eigentlich das Vitamin-D es ist eigentlich gar kein Vitamin, das wir essen können oder müssen, sondern die Vorstufe eines Hormons, dass wir mit Hilfe der UVB Strahlung, das Sonnenlicht in unserer Haut selbst erzeugen. Dieses „Sonnenhormon“ benötigen nahezu alle Zellen unseres Körpers, um funktionieren zu können. Aber leider betrifft der Mangel an Vitamin-D sehr viele Menschen und ist an der Entstehung zahlreicher Krankheiten beteiligt.

Gerade in unseren Breitengraden ist der Vitamin-D-Mangel nicht selten, denn in der dunklen Winterzeit ist die UVB-Strahlung sehr gering. Im Sommer kann der Körper Vitamin-D mit Hilfe des Sonnenlichts selbst produzieren, aber in unserer kalten Winter Jahreszeit sind oft Tabletten als Ergänzung notwendig. Nach Ansicht der Forscher könnte die Einnahme von Vitamin-D ein kostengünstiger Weg sein, um manche Krankheiten langanhaltend stark zu reduzieren.

Kann uns das „Sonnenvitamin – D“ vor Asthma schützen?

Nach intensiven Forschungen gab es in den letzten Jahren auch die Frage, ob das Vitamin D vor der Entstehung von Allergien und Asthma schützen kann. Aktuellste Studie kam zu dem Ergebnis, dass Vitamin D zwar nicht vor Allergien schützt, aber durch die Einnahme von Vitamin D die Häufigkeit der Anfälle zum Beispiel bei allergischem Asthma durchaus reduziert wird.

Asthma und Allergien scheinen sich also eher zu entwickeln oder zu verstärken, wenn ein Vitamin D Mangel besteht. Es hat sich gezeigt, dass Menschen, die sich häufig im Freien aufhalten, weniger Probleme mit Atemwegserkrankungen haben. Es wird vermutet, dass es einen Zusammenhang zwischen der Zunahme von Asthma und dem derzeit reduzierten Umgang mit der Sonne gibt. Denn Neuerdings, aus Angst vor Hautkrebs scheuen sich viele Menschen an die Sonne zu gehen. Deshalb haben Wissenschaftler jetzt eine große klinische Studie in Auftrag gegeben, welche genau diese Zusammenhänge genauer untersuchen soll.

Aber Vorsicht bei einer Überdosierung!

Denn laut neusten Erkenntnissen sollte es Sie, das Sonnenvitamin keinesfalls zum leichtsinnigen Umgang mit der Sonne verführen. Es ist jedoch sinnvoll, durch vernünftige Sonnenbestrahlung auf eine ausreichende Vitamin D Bildung zu achten, indem man in der warmen Jahreszeit drei- bis viermal wöchentlich zehn bis zwanzig Minuten ohne Sonnencreme und mit möglichst wenig Bekleidung in die Sonne geht. Aber direkt nach dem Sonnenbad sollte man sich auf keinen Fall, mit Seife oder Duschgel waschen, denn der Körper braucht etwas Zeit, um das gebildete Vitamin D aus der obersten Hautschicht aufzunehmen und es verteilen zu können.

Vor allem bei der Einnahme von Vitamin D sollten Betroffene Vorsicht walten lassen, denn eine Überdosis kann in manchen Fällen sogar schädlich sein. Daher ist es keinesfalls ratsam, in Eigenregie vorbeugend Vitamin D einzunehmen, da es frei verkäuflich ist. Vitamin D Präparate sollten nur auf ärztlichen Rat hin angewendet werden und nur dann, wenn tatsächlich ein Mangel besteht.

Für nähere Informationen oder weiterführende Fragen stehen wir Ihnen gerne unter unserer Facebook Seite oder auf unseren Instagram Blog zu verfügung!

Wir wünschen Ihnen ein schönes und Vitamin „D“ reiches Leben!

 


Kann ein Gesundes Raumklima zur Heilung von Asthmatikern beitragen?!

Schaffen Sie sich Zuhause ein Gesundes Raumklima!

Den Großteil unserer Zeit verbringen wir bei uns Zuhause in geschlossenen Räumen. Daher ist es sehr wichtig, dass das Raumklima stimmt und die Luft in den Innenräumen nicht von Schadstoffen belastet ist. Im Allgemeinen wäre eine Raumtemperatur zwischen achtzehn bis zweiundzwanzig Grad bei einer Luftfeuchtigkeit von plus/minus fünfzig Prozent optimal.

Was belastet die Raumluft überhaupt?

Das Raumklima kann durch mehrere Faktoren belastet sein: Wenn Sie sich in den geschlossenen Räumen aufhalten, atmen Sie Kohlendioxid aus, das sich in der Raumluft ablagert, somit nimmt der Sauerstoffgehalt ab. Auch verschiedene Schadstoffe aus Möbeln, Teppichen und den Baumaterialien können die Luft in den Innenräumen drastisch verschlechtern und bei empfindlichen Menschen Kopfschmerzen,  Schleimhautreizungen und sogar Allergien oder Atemnot, Hustenanfällen auslösen.

Schimmelbefall oder zu viel Feuchtigkeit führt zu:

Heutzutage sind die Fenster in unseren Wohnungen aus Gründen der Energieersparnis luftdicht und somit ist die Zufuhr von Frischluft nicht mehr so gewährleistet wie früher. Umso wichtiger ist es Heute eine gründliche und richtige Durchlüftung der Wohnräume. Zumal die Luftqualität außen, trotz Industrie und Verkehr, meist immer noch besser ist als die der Innenraumluft. Wer seine Wohnung nicht ausreichend lüftet, riskiert zu viel Feuchtigkeit in den Räumen, was zu Schimmelbefall und im schlimmsten Fall zu Bakterienwachstum führen kann.

Richtiges Lüften, aber wie!

Das Lüften, „Stoßlüften“ sollte im Sommer wie im Winter drei- bis fünfmal täglich stattfinden. Am besten das erste Mal frühmorgens nach dem Aufstehen und das letzte Mal abends kurz vor dem Schlafengehen. Um in den Innenräumen eine gute Luftzirkulation zu erreichen, sollten Sie dabei möglichst gegenüberliegende Fenster gleichzeitig öffnen. Besonders im Badezimmer oder er Küche droht Schimmelgefahr, denn die Luftfeuchtigkeit steigt rasant an, wenn gekocht wird oder Geschirr gespült wird. Dasselbe gilt für das Badezimmer, denn auch beim Duschen und Baden verdampft viel Wasser. Hier sollte direkt nach dem Baden sofort gut durchgelüftet werden.

Oder Sie nützen Grünpflanzen als Luftbefeuchter!

Auch zu trockene Luft ist ungesund, denn sie reizt Ihre Nasenschleimhäute und führt zu Schnupfen und Heiserkeit. Grünpflanzen haben sich als natürliche Luftbefeuchter erwiesen, denn sie leiten fast neunzig Prozent des Wassers das Sie beim Giessen erhalten, wieder an ihre Umgebung ab – und das völlig keimfrei. Im Winter bei trockener Heizungsluft ist es eine wahre Wohltat für die Nasenschleimhäute.

Dabei gilt:

  • Je größer die Blätter der Pflanze umso mehr Feuchtigkeit gibt sie ab.
  • Ein weiterer Vorteil von Zimmerpflanzen ist die Photosynthese, das heißt, sie wandeln über das Chlorophyll in ihren Blättern mithilfe des Sonnenlichts  das Kohlendioxid in Sauerstoff um.

Für nähere Informationen oder weiterführende Fragen stehen wir Ihnen gerne unter unserer Facebook Seite oder auf unseren Instagram Blog zu verfügung!

Wir wünschen Ihnen ein schönes und Atemreiches Wohlfühlambiente bei Ihnen Zuhause!